Méthodologie : Symboles universels et défi évolutif
Hinter dem pädagogischen Hintergrund des Spiels stehen Jahrzehnte heilpädagogischer Erfahrung. Wir, Márti und Robi, und unsere Tochter Nóra, wollten ein System schaffen, das sprachunabhängig und unendlich variabel ist. Die Essenz unserer Methodik ist es, verschiedenste Wissensgebiete (Chemie, Biologie, Mathematik) durch Logik auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. In dieser Analyse zeigen wir, wie unser Symbolsystem funktioniert und wie wir Differenzierung durch Änderung der Kartenkomplexität ermöglichen.
1. Universelle Symbole: Von Punkten bis Protonen
Die Besonderheit unseres Spiels ist die Erweiterung des Begriffs „Zahl“ (Wert). Wir verwenden nicht nur arabische Ziffern. Wir suchten Symbole, die überall denselben Wert bedeuten. In unserem System kann der Wert „Fünf“ sein: Punkt, arabische Ziffer, Finger, gespiegelte Zahl, römische Ziffer, Zahlfragment oder geteilte Zahl. Aber wir hörten hier nicht auf. Fortgeschrittene Decks enthalten Schachfiguren (nach Wert), Tiere (nach Beinanzahl) und sogar chemische Elemente (nach Protonenzahl). Wir nutzen auch Binär- und Morsecode. Das Geniale ist, dass der Wert gleich bleibt, auch wenn sich die Notation ändert. So vermischen sich Zahlen mit Buchstaben, aber der logische Rahmen bleibt stabil.
2. Skalierbarkeit: Das Werkzeug zur Differenzierung
Pam pam pam wächst mit dem Spieler. Das 3-Symbol-Deck ist der Familienfavorit, der 10-Symbol-"Wettkampf"-Modus testet Gamer-Reflexe und das 14-Symbol-"Genie"-Deck fordert Teams heraus.
Das dreiteilige System und das „Feature Binding“
Der kognitive Motor des Spiels ist die gleichzeitige Wahrnehmung von drei Attributen – Farbe, Form, Wert (Feature Binding). „Rot“ zu erkennen reicht nicht; das Kind muss diese zu einem mentalen Objekt formen. Diese Reihenfolge unterstützt den kognitiven Prozess des "Feature Binding" – die mentale Verknüpfung von Eigenschaften – und trainiert die geteilte Aufmerksamkeit.
4. Exekutive Funktionen und „physische Kodierung“
Unsere Innovation ist die bewusste Verlangsamung der Reaktionszeit durch „physische Kodierung“. Auf das Erkennen folgt eine motorische Sequenz: Auswahl, Anordnung und Platzierung der richtigen Chips auf dem Lösungsstreifen. Dies trainiert exekutive Funktionen (Externer Link) intensiv. Das Kind muss das Arbeitsgedächtnis nutzen (Protonenzahl oder römische Ziffer behalten) und in Chipsprache übersetzen. Dieser Mechanismus entwickelt kognitive Kontrolle und lehrt spielerisch das Prinzip „Erst denken, dann handeln“. exekutive Funktionen
